Übergang Preintalerhütte – Sonntagskarseen - Rettingscharte – Schwarzensee - Breitlahnhütte
- Details
- Hauptkategorie: Touren
- Kategorie: Tourenmöglichkeiten Preintalerhütte
- Zugriffe: 16862
Schwierigkeitsgrad: mittel - schwierig
Startpunkt: Preintalerhütte
Ankunftspunkt: Schwarzensee
Markierungspunkte: 784, 786
Wegbeschaffenheit: Schotter, Wald, Wiese, Almboden, exponierte Stellen
Ausrüstung: Wanderschuhe
Begehbar in folgenden Monaten: Juni, Juli, August, September, Oktober
PREINTALERHÜTTE - SONNTAGSKARSEEN - RETTINGSCHARTE – SCHWARZENSEE - BREITLAHNHÜTTE
Ein anstrengender Übergang mit vielen landschaftlichen Höhepunkten. Er führt von der Preintalerhütte über die Sonntagskarseen in das benachbarte Kleinsölktal mit Rückfahrmöglichkeit von der Breitlahnhütte (eventuell organisieren!) Vorsicht bei Nässe, Schnee und Vereisung. Im Frühjahr beim Hüttenwirt Schneeverhältnisse erfragen.
HAT IM FRÜHSOMMER OFT NOCH EINE EISDECKE.
Von der Preintalerhütte (1.656 m) zunächst dem Bach folgend eben taleinwärts, bis sich eine Steilstufe aufbaut. Über diese in südöstlicher Richtung aufsteigend, erreicht man in ca. 1 Stunde den in einem prächtigen Hochkar liegenden unteren Sonntagkarsee (1.962 m).
Entlang des Seeufers führt der Steig über eine weitere kurze Stufe zum Oberen Sonntagkarsee, (2.062 m). Durch seine Höhe nlage und durch die Abschirmung der umrahmenden Felswände trägt dieser Bergsee im Frühsommer noch oft eine Eisdecke.
Die im Karschluss sichtbare Rettingscharte (2.326 m) vermittelt einen Übergang zum Schwarzensee (1.153 m) im Kleinsölktal und von diesem zur Breitlahnhütte (1.070 m). Dieser Übergang wird jedoch sehr selten begangen. Dementsprechend ist auch die Wegausbildung und die Markierung. Bei der Benützung dieses hochalpinen Überganges möge daher besonders auf das Wetter und die richtige Ausrüstung Bedacht genommen werden!
Ein guter Tipp: Die nach gut einer Stunde zu erreichenden Sonntagkarseen sind auch ohne den Übergang ein lohnendes Ziel.
Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern. Zusammengestellt von Toni Breitfuss, 7. Auflage 2003/2004